Mitglieder der Stiftung „Depi Hayq“ (Birthright Armenia) sind zu Gast in Artsakh

Unsere Aufgabe ist es, die Beziehungen der Jugendlichen zwischen Armenien, Artsakh und Diaspora zu stärken, indem wir den in der Diaspora lebenden Jugendlichen durch die Freiwilligkeitsarbeit oder das Studium in der ursprünglichen Heimat ermöglicht zur Entwicklung der Letzteren beizutragen, dauerhafte persönliche Beziehungen auszubauen, so der Geschäftsführer der Stiftung Sevan Gapagyan.

Während der Reisen bietet die Stiftung den armenischen Jugenden in Diaspora die kostenfreien Kurse der armenischen Sprache, diversen Seminare, Exkursionen und viel mehr. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden bei den armenischen Familien untergebracht, damit sie möglichts viele unmittelbare persönliche Kontakte mit den Heimischen pflegen können.

Die Bewerberinnen und Bewerber sollen im Alter zwischen 20 und 32 Jahren sein und eine armenische Herkunft ausweisen. Jede Reise in das ursprüngliche Heilamtsland dauert mindestens 2 Monate lang.

Ein der Hauptzielen der Initiative sei es, dass die in verschiedenen Ländern lebenden Jugend sich mit ihren Wurzeln verbinden und an dem Aufbau und der Entwicklung ihrer historischen Heimat beteiligen. Die Stiftung wurde in 2004 gegründet und hat derzeit 220 Mitglieder, die Mitgliederzahl steigt Jahr für Jahr weiter.

Sie organisieren 2-3 Mal im Jahr Ausflüge nach Artsakh. Diesmal umfasst die Gruppe etwa 100 Personen aus 15 Ländern.

Etwa 1.500 Freiwillige aus 48 Ländern der Welt sind im Rahmen unseres Programms in Artsakh gewesen. Bei jedem Besuch in Artsakh fühlen sie sich sehr stolz, dass in dieser kleinen und gemütlichen Ecke der Welt ein Teil des armenischen Volkes lebt und eigenes Land, die Freiheit und Unabhängigkeit verteidigt, fügt weiter der Leiter der Stiftung Gapagyan hinzu.

Die Diaspora-Armenier bringen auch ein Stück der Welt nach Artsakh mit. Zum Beispiel hat sich dies Mal ein Teilnehmer aus Spanien entschieden, im „Wiki-Klub“ von Stepanakert den Kindern ein Monat lang Spanisch beizubringen.

Quelle:ArtsakhPress

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